Paweł Zalejski
(Geige)

Bartosz Zachłod
(Geige)

Piotr Szumieł
(Bratsche)

Piotr Skweres
(Cello)

„Wenn Apollon nicht die Leier, sondern die Violine spielen würde, dann klänge es bestimmt so.“

(Süddeutsche Zeitung)

Das Apollon Musagète Quartett ist mittlerweile eine fest etablierte Größe innerhalb der europäischen Musikszene und fasziniert Publikum und Presse mit seinen mitreißenden und berührenden Interpretationen gleichermaßen. Das Quartett studierte bei Johannes Meissl an der European Chamber Music Academy und erhielt weitere Impulse von den Musikern des Alban Berg Quartetts an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
2008 gewann das Apollon Musagète Quartett nicht nur den ersten Preis, sondern beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Im Rahmen des ECHO Rising-Stars-Zyklus 2010, für den es vom Wiener Konzerthaus sowie vom Wiener Musikverein nominiert worden war, begeisterte es sein Publikum in renommierten europäischen Konzerthäusern. Das Quartett wurde 2012 zum BBC New Generation Artist ernannt, trat regelmäßig in Großbritannien auf und produzierte eine Vielzahl von Aufnahmen für die BBC. Die Musiker wurde zudem mit dem Borletti-Buitoni Trust Award 2014 ausgezeichnet.

In jüngsten Spielzeiten trat das Quartett im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin, beim Edinburgh International Festival, in der Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen und beim Chopin and his Europe Festival Warschau auf.
Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 zählen Wiedereinladungen zum Auditori Barcelona, Bozar Brüssel, zur Elbphilharmonie Hamburg, zum Gewandhaus Leipzig, Louvre Paris und zur Tonhalle Zürich sowie ein Debüt in der Frauenkirche Dresden. Bei der Schubertiade gibt das Apollon Musagète Quartett im Sommer 2019 den Auftakt zum großen Schubert-Zyklus welcher im Herbst und in den darauffolgenden Spielzeiten fortgesetzt wird. Eine Tour durch Japan wird die Musiker unter anderem nach Nagoya, Tokyo und Yokohama führen.

Das Quartett arbeitete mit bedeutenden Kammermusikpartnern wie Martin Fröst, Per Arne Glorvigen, Nils Mönkemeyer, Gabriela Montero, István Várdai und Jörg Widmann. Außerdem hat das Ensemble mit verschiedenen Sinfonieorchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie und dem Polish National Radio Symphony Orchestra in Kattowitz konzertiert.
Darüber hinaus zeigen die Musiker große Offenheit gegenüber der Einbindung von Kammermusik in vielfältige Aufführungsformen. So waren sie Teil eines Projektes der Berliner Performancegruppe Nico and the Navigators, wirkten in einer Ballettproduktion des Staatstheaters Nürnberg mit und gingen mit der Popmusikerin Tori Amos auf Tour.
Auch ihre beim Wiener Traditionsverlag Doblinger erschienenen Kollektivkompositionen, Multitude for String Quartet und A Multitude of Shades, integrieren sie immer wieder in ihre Programme und begeistern damit das Publikum.

2010 veröffentlichte Oehms Classics die Debüt-CD des Quartetts, gefolgt von einer Aufnahme von Streichquartetten Lutosławskis, Pendereckis und Góreckis bei DECCA Classics. 2014 erschien das Album Russian Soul mit Werken von Tschaikowski, Prokofjew und Schostakowitsch, wiederum bei Oehms Classics. Jüngst veröffentlichte das Fryderyk Chopin Institut ihre Einspielung von Werken Panufniks. Darüber hinaus wird diese Saison eine CD mit Werken von Szymanowski und Palester bei Universal Poland erscheinen.

Piotr Skweres spielt auf einem ex-André Navarra Cello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1741. Das Instrument wurde freundlicherweise von Merito String Instruments Trust Wien als großzügige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Das Quartett bedankt sich zudem bei der Thomastik Infeld für die großzügige Unterstützung und bei der Firma Stoffwerk für die exklusive und maßgeschneiderte Konzertgarderobe.

2018/2019
Wir bitten Sie, diese Biographie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet